Visual Storytelling - wie du mit Bildern außergewöhnliche Geschichten erzählst

Visual Storytelling ist nicht nur im Social Web, sondern auch auf der eigenen Website einer der Haupthebel für den Erfolg, den du online erzielen kannst.


Aber was ist das eigentlich? Beim Visual Storytelling wird eine Geschichte erzählt, aber nicht überwiegend mit Text, sondern mit visuellen Elementen. In erster Linie Fotos, aber auch kurze Bewegtbild-Sequenzen können gezielt eingesetzt werden, um beim Betrachter Emotionen zu wecken. Textelemente oder Audiobotschaften können die primär wirkende Sprache der Bilder noch verstärken.


Das Ziel von Visual Storytelling ist, dass die Botschaft auf diese Weise ganz intensiv im Gedächtnis der Nutzer verankert bleibt und ein Interessent oder Kunde dies besser speichert und erinnert. In den sozialen Medien eignen sich z.B. Instagram und Youtube, aber auch Facebook & Co hervorragend für Visual Storytelling.


Warum ist Visual Storytelling wichtig?

Gerade, wenn es um Food- und Produktfotografie geht, kannst du mit perfekten Bildern, die mit Licht, Farben, Props und Location spielen, eine bestimmte Stimmung erzeugen, die mit Text nur schwer zu erzeugen ist. Storytelling funktioniert zudem oft nicht über nur ein Bild, sondern ganz besonders über eine ganze Fotoserie.


Bei Food Fotografie, also das Fotografieren von Speisen, Lebensmitteln oder Getränken, steht nicht nur das fertige Essen im Fokus, sondern z.B. auch deine Location, die Stimmung, die Zutaten und die Entstehung des Essens. So kannst du deinen Kunden den Eindruck vermitteln, dass deine Speisen mit Liebe zubereitet worden sind und nur ausgewählte Zutaten den Weg auf den Teller gefunden haben. Kurz, dass das Essen etwas ganz Besonderes ist.




Warum ist Visual Storytelling so erfolgreich?

Der Grund, warum Visual Storytelling mit Bilder so bedeutend ist, wurde wissenschaftlich bereits mehrfach untersucht und liegt an Eigenschaften des menschlichen Gehirns. Dabei ist interessant zu wissen:


  • Bilder kann das Gehirn bis zu 60.000x schneller verarbeiten als Text – ein Grund, warum viele Verkehrszeichen auf Bildern und Symbolen beruhen und nicht textlich dargestellt werden.

  • 90% der an unser Gehirn weitergeleiteten Informationen basieren auf visuellen Eindrücken.

  • Die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne bei Erwachsenen beim Betrachten einer Webseite liegt bei maximal 2,8 bis 8 Sekunden. In dieser Zeit sind textliche Informationen nur schwer aufzunehmen. Mit Bildern oder Bildsequenzen können jedoch auch in dieser kurzen Zeit Botschaften vermittelt werden.

  • 81% der Online-Nutzer überfliegen Inhalte auf Webseiten bloß – es ist also essenziell, schnell aus der Masse hervorzustechen. Das geht mit Bildern und den damit transportierten Geschichten und Emotionen am schnellsten.

  • Videos werden 1200% mehr geteilt als einfache Text-Postings.

  • Die Click-Through-Rate ist bei Werbekampagnen mit Bildern um ca. 42% höher als bei statischen Text-Anzeigen.

  • Die Conversion-Rates auf Landing-Pages steigen um bis zu 86%, wenn dort kurze Bild-Sequenzen eingebaut sind.

Techniken für besseres Storytelling in Fotos:

Damit du mit Visual Storytelling schnell Erfolge erzielst, solltest du einige Tipps beherzigen, wenn es darum geht, mit ausgezeichneten Fotos und Videos Emotionen beim Betrachter zu erzeugen:


  1. Recherche und Vorbereitung des Shootings: Einfach mal in die Küche gehen und dein Teller mit dem Essen fotografieren ist nicht die Lösung. Vorher musst du dir Gedanken machen, welche Emotionen du mit deinen Bildern überhaupt erzeugen und kommunizieren möchtest und wie du dies wohl am besten erreichst. Denn: wer sich kein Ziel setzt, wird es auch nicht erreichen.

  2. Zutaten und Utensilien visuell einplanen: Überlege dir genau, welche Zutaten und welche Utensilien (wie z.B. Geschirr, Besteck, Deko, etc.) du brauchst, um welche Stimmung zu erzeugen. Diese wollen nämlich gegebenenfalls vor dem Shooting besorgt werden.

  3. Abstimmung der zu verwendenden Farben: Auch welche Farben du verwenden möchtest, ist wichtig zu wissen, wenn es darum geht, Stimmungen zu erzeugen - das fängt bei der Serviette an und hört beim Hintergrund deiner Szene auf.

  4. Lichteinfall planen: Auch das Licht muss auf die zu erzeugenden Emotionen abgestimmt werden; du kannst zum Beispiel mit Sonnenlicht mit harten Schatten oder mit gedämpftem Licht im Raum arbeiten. Je nachdem, was du für einen Eindruck erwecken möchtest.

  5. Winkel und Bildausschnitt beachten: Was für ein Look ist dein Ziel? Ein minimalistisches Setting erfordert beispielsweise viel Negativraum in deinem Bild, um richtig wirken zu können.




Keine Sorge: wie immer macht Übung den Meister! Ein auf Visual Storytelling spezialisierter Fotograf kann das Beschriebene natürlich gezielt umsetzen und bringt die Erfahrung mit, mit welchen Fotos und welchen Details auf den Bildern man welche Emotionen erzeugt. Auch wenn man selbst eine hochauflösende Handy-Kamera oder gar Digital-Kamera hat, wird ein Visual-Storytelling-Profi immer den besseren Effekt erzielen. Praktisch alle erfolgreichen Food-Seiten, die auf Visual Storytelling setzen, erreichen dies durch den Einsatz von Profis. Lass dich also nicht entmutigen - je öfter du auf meine Tipps bei deinen Shootings achtest, umso leichter wird es dir fallen, mit deinen Bildern Geschichten zu erzählen.


Klassische Werbung funktioniert oft nicht mehr – Visual Storytelling schon

Die klassische Werbung, bei der man ein Produkt einfach in die Kamera hält, funktioniert heutzutage nicht mehr. Deine Kunden interessieren sich für Geschichten. Für die Geschichte hinter deinem Produkt - und genau das kannst du mit Visual Storytelling vermitteln.



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